Mäxi muss noch seine Fraktur am rechten Hinterbein auskurieren.
Schon bald aber gehts auch für ihn auf die Weide.
annenhof
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HAPPY  MUHDAY
NEWS 1 / 5 Ein neues und benutzerfreundliches Webseiten-Design für die Domain stifnu-tiere.ch wurde heute, 29.12.2024 online geschaltet. Dezember 2024
NEWS 5 / 5 Die Stiftung übernimmt per 1.12.2025 14 Skudde Schafe aus privater Haltung. November 2025
NEWS 4 / 5 Das neue und benutzerfreundliche Webseiten-Design für die Domain stifnu.ch wurde am 26.11.2025 online geschaltet. November 2025
NEWS 3 / 5 Stiftungsbeiträge werden ab sofort nicht mehr auf Facebook und Instagram publiziert! (unsere Konten wurden mehrfach gehackt) Dezember 2024
NEWS 2 / 5 alle Seiten der Domain stifnu.ch werden vorraus- sichtlich gegen Ende des 4. Quartal 2025 auf das neue Webseiten-Design umgestellt. Dezember 2024
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StifNu - Stiftung für Nutztiere / 1. November 2025
SORA - Holstein geb. 11.12.2013
SORA - Holstein
BIENE - Red Holstein geb. 02.10.2013 ( Mama von Brenda & Bridget)
BIENE - Red Holstein
NAJYA-SIMA - Holstein / Blau Belgier geb. 23.01.2014 (Kalb von Simea)
NAJYA-SIMA - Hol. / Blau Belg.
MIRANDA - Jersey geb. 24.04.2014 (Mama von David)
MIRANDA - Jersey
DAVID - Jersey geb.03.05.2017 (Kalb von Miranda)
DAVID - Jersey
HIRSE - Jersey geb. 01.12.2014
HIRSE - Jersey
HOPE - Holstein / Blonde d'Aquitaine geb. 27.05.2017
HOPE - Hol. / Blonde d‘Aquitaine
AARON - Braunkuh / SiLiAn-6 geb. 14.10.2018
AARON - Braunkuh / SiLiAn-6
MÄXI - Blüem geb. 30.12.2022
MÄXI - Blüem
HONDA -Braun Kuh geb. 30.10.2010
HONDA - Braunkuh
ANEMONE - Original Braun geb. 17.04.2017
ANEMONE - Original Braun
BRENDA - Red Holstein / Holstein geb. 19.10.2015 (Kalb von Biene)
BRENDA - R. H. / Holstein
ENJA - Holstein / Angus geb. 05.05.2024 (Zwilling von Finja)
ENJA - Hol. / Angus
FINJA - Holstein / Angus geb. 05.05.2024 (Zwilling von Enja)
FINJA - Hol. / Angus
Mäxi muss noch seine Fraktur am rechten Hinterbein auskurieren.
Schon bald aber gehts auch für ihn auf die Weide.
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Das SAK-Dilemma: Wenn Bürokratie das Leben von geretteten Kühen und Ochsen bedroht. Vom 27. März bis zum 30. Oktober 2025 durften 14 unserer geretteten Pensionstiere eine friedliche Zeit auf dem schönen Tannenhof verbringen. Es war ein Ort, an dem sie zur Ruhe kommen durften – umso härter traf uns im Mai 2025 eine Nachricht, die die Zusammen- arbeit mit dem Hof jäh beenden sollte. Uns erreichte die Mitteilung, dass unsere Tiere zusammen nicht den erforderlichen GVE-Status (Grossvieheinheit) erreichen. Was im ersten Moment nach reiner Bürokratie klingt, hatte für unsere Schützlinge fatale Konsequenzen. Der Hintergrund: Warum unsere Tiere «zu wenig wert» waren Die Grossvieheinheit (GVE) ist ein Umrechnungsfaktor, mit dem verschiedene Tierarten rechtlich vergleichbar gemacht werden. Sie fliesst direkt in die Berechnung der sogenannten SAK (Standardarbeitskraft) ein. Ein landwirtschaftlicher Betrieb im Kanton Aargau muss zwingend eine Grösse von mindestens 1.0 SAK erreichen, um offiziell als landwirtschaftliches Gewerbe anerkannt zu werden. Diese Einstufung ist für Landwirte existenziell, da sie die rechtliche Grundlage für staatliche Direktzahlungen sowie kantonale Förderungen bildet. Hier entstand das verhängnisvolle Missverständnis: Der Hofbetreiber ging fälschlicherweise davon aus, dass jedes unserer Pensionstiere mit dem vollen GVE-Faktor 1.0 angerechnet wird (wie es beispielsweise bei einer klassischen Milch- oder Mutterkuh der Fall ist). Für Lebenshöfe und Rettungsstationen sieht die Realität der Bundesverordnung jedoch anders aus: Kühe, die noch nie gekalbt haben (Rinder), sowie Ochsen werden im Alter über zwei Jahren gesetzlich lediglich mit einem Faktor von 0.60 GVE bewertet. Genau dieser reduzierte Wert betraf aktuell neun unserer 14 Pensionstiere. Weil diese geretteten Tiere aus Sicht der Behörden statistisch weniger Arbeits- aufwand (und damit SAK-Wert) generieren, drohte dem Tannenhof das Unterschreiten der kritischen Existenzgrenze von 1.0 SAK. Keine Kompromisse auf dem Rücken der Schwächsten Als Stiftung kannten wir die tiefe Komplexität und die harte Tragweite dieser SAK-Berechnungen bis dahin nicht. Gemeinsam mit dem Betreiber versuchten wir intensiv, Lösungen oder alternative Szenarien zu erarbeiten, um die gesetzlichen Vorgaben doch noch zu erfüllen – leider ohne Erfolg. Die einzige theoretische Lösung auf dem Papier wäre ein unhaltbarer Kompromiss gewesen: Wir hätten unsere neun betroffenen Tiere (Status 0.6) durch Tiere mit dem Status 1.0 ersetzen müssen. Auch in Zukunft hätten wir auf diesem Hof nur noch Pensionstiere aufnehmen dürfen, die den vollen bürokratischen Wert von 1.0 erfüllen. Das ist für uns absolut undenkbar. Ein solches Vorgehen widerspricht nicht nur unseren Stiftungsstatuten fundamental, sondern auch unserem moralischen Verständnis. Unsere Mission ist es, jedem Tier in Not einen sicheren Platz anzubieten – völlig unabhängig davon, welchen «Nutzwert» oder bürokratischen Faktor ein Gesetz ihm zuschreibt. Gefangen im SAK-Korsett: Warum das System an der Realität vorbeirechnet Die starre Verknüpfung von Flächengrössen und produktiven Tierbeständen wird der Realität moderner, ethisch orientierter Betriebsformen schlichtweg nicht gerecht. Das bürokratische SAK-Korsett lässt keinen Raum für innovative Konzepte, die das Tierwohl vor die landwirtschaftliche Produktion stellen. Uns bleibt daher bedauerlicherweise nichts anderes übrig, als erneut die Suche nach einem geeigneten Betrieb für unsere 14 Pensionstiere zu starten. Die in diesem Fall gewonnenen Erkenntnisse über SAK- und GVE-Werte werden wir künftig von Anfang an berücksichtigen.
Stiftung für Nutztiere

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