Aus

einem

ganz

normalen

Alltag

entwickelte

sich

eine

unglaublich

schöne,

aber

gleichzeitig

auch

sehr

traurige

Geschichte

die

mit 6 geretteten Schweinchen mit den Namen

Babe, Nahla, Mandy, Bruce, Sam

und

J`adore

endete.

Ich heisse Karin Minder und ich komme aus dem Kanton Luzern - minder.karin@bluewin.ch
An einem ganz normalen Alltag geschehen, besuchte ich Mitte Jahr 2020 geschäftlich im Kanton Luzern einen Bauernhof. Der Bauer, den ich kenne, führt schon länger einen Mastbetrieb. Genau an diesem Tag X passierte etwas unglaublich Schönes. An diesem Tag war ein Schweinchen außerhalb des Stalles zu sehen und ich wurde hellhörig. Da ich Tiere über alles Liebe und schätze, zog es mich magisch zu diesem Schweinchen hin! Ohne gross zu überlegen steuerte ich auf den Bauer zu und fragte ihn, was mit diesem Schweinchen geschieht? Seine Antwort: Es wird geschlachtet! Ich war geschockt und gleichermassen sehr traurig über diese aus meiner sicht herzlose Antwort. Ohne gross zu überlegen, handelte ich sofort aus einem Impuls heraus und setzte alles in Bewegung, dieses Schweinchen zu Retten um ihm dieses schreckliche Schicksal zu ersparen.

Und so begann meine Geschichte….

Es war einmal ein Schweinchen mit Namen Babe

Ich

möchte

für

die

Menschen

durch

meine

Geschichte

mit

den

6

geretteten

Schweinchen ein Wegweiser sein. Aufzeigen, dass es mehr gibt als wir erahnen.

Magisch zog es mich immer wieder in den Mastbetrieb, ich hatte die Erlaubnis dazu die Schweinchen zu besuchen. Ich wusste, wie intelligent diese Tiere sind und deshalb sehr traurig über ihre Kurze Daseins Phase. Kein Stroh, harter Boden, keine Liebe, keine Aufmerksamkeit, keine frische Luft, kein Tageslicht - rein gar nix. Ein schrecklicher Gedanke für mich, denn alles funktionierte automatisch. Das Futter war maschinell gesteuert und blitzschnell schossen die Schweinchen drauflos. Die Schweinchen sehen nie das Sonnenlicht, liegen nie im Stroh und laufen auf Spaltböden. Sie erhalten keine Liebe, keine Zuwendung. Es riecht streng nach Ammoniak wegen der Exkremente, die von den Spaltböden in das darunterliegende Güllebecken fliessen.

Die Geschichte von Babe, Nahla, Mandy, Bruce, J‘adore und Sam.

Vielleicht hört sich das jetzt unglaublich an, aber alles, was ich hier niederschreibe, entspricht der Wahrheit, so habe ich es erlebt und empfunden. Ich bin fest davon überzeugt, dass Babe mit mir im Traum Kontakt aufgenommen hat und mich weinend anflehte, - bitte rette mich!
Diese schlimme Situation stimmte mich noch trauriger und es zeigt auf, welche Absicht dahintersteckt! Aus Babykörperchen schnell ein rentables Schweinewesen mit optimalem Fleischanteil hochzüchten, ohne dabei auf die Gesundheit der Tiere Rücksicht zu nehmen. Unter der schnellen Gewichtszunahme leiden die Tiere enorm. Sowohl ihre Organe als auch ihr gesamter Bewegungsapparat sind überfordert mit dieser unnatürlichen und tierquälerischen Mastaufzucht. Dabei sind Schweinewesen liebenswerte, lebenslustige und reinliche Tiere. Sie brauchen ihr Stroh zum Schlafen und einen strukturierten Bereich, wo sie ihre Verrichtungen erledigen können, denn sie würden nie ihren Schlaf und Essensplatz beschmutzen. Auch sind sie sehr intelligent, vergleichbar mit höheren Primaten und auch uns Menschen bis zum 3. Lebensjahr ebenbürtig und gleichgestellt.
Babe war seit Anfang an ein Lieblingsschweinchen von mir, sie mit ihrem hübschen schwarzen Schnäuzchen. Wie gerne hätte ich dieses weitere Schweinchen gerettet, aber wie? Ich wusste, dass es nicht einfach werden würde, einen erneuten Lebensplatz zu finden.
Instinktive wusste ich, dass dies eine tiefere Bedeutung hatte und steuerte, ohne gross zu überlegen am gleichen Tag noch auf den Bauer zu. Immer und immer wieder sagte ich, ich habe ein Lieblingsschweinchen, doch der Bauer reagierte nicht gross auf meine Aussage, aber ich wusste, dass ich genau dieses Schweinchen retten wollte!
Ich bin überzeugt davon, dass die Schweinchen sehr wohl wussten, dass ich ihre Retterin bin. Eines Morgens, als ich wieder im Stall wahr und alle Schweinchen begrüßte, drängte sich ein Weibchen nach vorne. Sie viel mir sofort auf und ich streichelte sie an ihrem süssen Rüsselchen und sogleich machte sie einen Freudengrunz. In diesem Moment spürte ich, wie vom Himmel eine Art Feenstaub auf mich rieselte, ja ich kann es nicht anders beschreiben und als dieser Staubglitzer in meinem Kopf war, war auch zugleich der Name Mandy in meinen Gedanken. Mmmh… dachte ich so vor mich hin und beobachtete Mandy . Sie wusste ganz genau, dass ich ihr helfen werde, und das zeigte mir erneut auf, wie außergewöhnlich intelligent sie sind, und es war mir bewusst, dass sie mittels Telepathie mit mir kommunizierte, um alles daran zu setzen, gerettet zu werden.

Doch für 8 Schweinchen in der Aufzuchtbox gab es keine Hoffnung!

Die letzten acht Schweinchen werden in der kommenden Nacht zum Schlachter gebracht. Ich habe alle bis zum Schluss nicht alleine gelassen und ich habe ihnen Mut zu gesprochen, ihnen Äpfel und Möhren mitgebracht, obwohl es mir das Herz zerriss, sehen zu müssen, wie traurig sie sind und mit ihrem tragischen Schicksal vor Augen.
Sie reagierten auf alle Laute, Stimmen und Geräusche wie z. B. wenn sie den Bauer sprechen hörten oder aber ein Lastwagen in ihrer Nähe parkierte, dann standen sie wie angewurzelt und versteinert in ihren Boxen, die Ohren nach oben gespitzt und voller Angst. Ganz anders verhielten sie sich, wenn sie mich in den Stall kommen sahen. Wenn ich mich zu ihnen gesellte und ihnen sagte: Es ist alles gut, ich bin jetzt bei euch, dann beruhigten und entspannten sie sich.
Sprichwörtlich in letzter Minute konnte ich doch noch zwei weitere Schweinchen retten. Die Auswahl viel mir nicht leicht, weil alle einzigartig waren und ich weinte erneut.
Sam und J`adore sind eine Einheit. Der eine kann nicht ohne den anderen.
Ich habe in dieser Zeit viel geweint und jedes Mal berührte es mich tiefer. Ich bin dankbar dafür, dass die Schweinchen mir diesen unglaublich tiefen Zugang zu ihnen ermöglichten. Ich hoffe, dass noch viele Menschen das Schicksal dieser Tiere berührt und ich hoffe auf eine bessere Zeit für unsere Tiergeschwister.
Ihr könnt euch nicht vorstellen, was hinter dem Geschehen alles zu sehen ist! All die Menschen, die das Tierleid verursachen, können dieses Geschehen nicht mehr rückgängig machen. Wir alle haben die Möglichkeit, jeden Tag neu anzufangen und uns auf einem andern, besseren Weg zu bewegen. Gebt Euch selbst die Chance mitzuhelfen, dieses unsägliche Tierleid zu beenden.

Schon

während

meiner

Kindheit

hatte

ich

grosse

Hochachtung

gegenüber

allen

Tieren.

Der

Wald

und

die

Tiere

zogen

mich

immer

wieder

magisch

an

sich.

Ich

erlebte

das

Göttliche

in

jedem

Strauch,

in

jedem

Baum

und

in

jedem

Tier.

Ich

fühlte

mich

geborgen

und

verstanden

und

erkannte

schnell

einmal,

dass

Tiere

nicht

nur

Tiere

sind,

sondern

der

göttliche

Funke

in

ihnen

erstrahlte.

Sie

schenken

Heilung,

Freude

und vieles darüber hinaus.

An diesem Tag erkannte ich schnell, dass die Schweinchen mehr als nur Schweinchen sind. Ich konnte mich stundenlang mit ihnen verweilen und es gab keinen Zeitbegriff dafür. Es entstand eine Einheit und es wurde mir bewusst, dass mein tiefstes Inneres mit den Tieren und der Natur ins unendliche ging. Schöpferkraft! Also folgte ich meinen Impulsen, ohne gross zu hinterfragen und Vertraute meiner Führung.

Richtig stellen was falsch ist!

Also ergriff ich diese großartige Chance und nutzte sie. Es war eine einmalige Erfahrung und es gab ein Happy End für dieses kleine, empfindsame und dem Menschen hilflos ausgelieferte Lebewesen, und zugleich war es auch der Anfang von etwas noch viel grösserem.
In der Zwischenzeit besuchte ich natürlich weiterhin die Schweinchen, streichelte sie, sprach mit Ihnen und das Band zwischen ihnen und mir wurde immer stärker. Ein zweites Schweinchen in der Box machte sich bemerkbar und sie bekam den Namen Nahla, sie war sanftmütig und ein wundervolles Wesen. Ich konnte die Liebe und Güte all dieser liebenswerten Schweinchen gut wahrnehmen, sie wahren aufgeweckt und sie erfreuten sich immer und immer wieder mich zu sehen.
Kurz nach meinem Aufruf auf Facebook meldete sich eine Frau bei mir, die auf meine Geschichte über die Schweinchen aufmerksam wurde. Sie bot mir Ihre Hilfe an, denn ihre Gefühle zu Nahla wahren tief. Ja, und so wurde ein weiteres Schweinchen herausgekauft, weil wir uns sagten, Babe muss nicht alleine gehen, sie soll ein G‘spändli erhalten.
Nicht lange darauf wurde auch Bruce gerettet. Er war eher schwerfällig, hatte grosse Mühe aufzustehen und wahr eher im Hintergrund zu sehen. Ich war überzeugt, er hatte Schmerzen in seinen kleinen Beinchen. Bruce ist ein liebenswertes Schweinchen und würde nie einer Fliege etwas zuleide tun. Er ist echt goldig. In der Zwischenzeit wurde ich auch fündig - Gott sei Dank! Für die vier geretteten Schweinchen habe ich einen wunderschönen Lebensplatz auf dem Refuge LaBouche qui rit in Saxon Kt. Wallis gefunden.
Meine Trauer war sehr gross und für mich war es sehr wichtig, die Schweinchen die nicht das Glück hatten gerettet zu werden nicht im Stich zu lassen. Ich war immer bei ihnen als ich erfahren habe, dass Sie schon bald mit dem Transporter abgeholt und zur Schlachtung gebracht werden. Wie oft weinte ich, wie oft entschuldigte ich mich bei Ihnen, all das Leid, was ihnen angetan wird. Alle hofften, dass ich sie doch noch Retten werde, doch leider konnte ich das nicht. Jedes einzelne Schweinchen streichelte ich und ich bedankte mich für diese wundervolle und doch so traurige wie auch schöne Zeit mit Ihnen. Ich werde das nie vergessen, denn mir wurde eine Welt eröffnet, die unglaublich schön und wertvoll ist, und doch werden die Schweinchen immer noch mit Füssen getreten.
Die Schweinchen, die ich nicht retten konnte, wussten wohl, dass sie nicht mehr lange Leben würden, so meine Erfahrung in diesen 7 Monaten.
Ich liebe diese zwei süssen Buben so sehr und jedes Mal, wenn ich sie in ihrem neuen Zuhause im Wallis besuche, erkennen mich alle 6 Schweinchen sofort und überhäufen mich mit Liebkosungen und ich bin einfach nur dankbar dafür.

Babe, Nahla, Mandy, Bruce und Sam geniessen

heute ein glückliches und behütetes Leben.

Für Sam, Babe und Mandy suche ich noch Menschen, die mich bei der Finanzierung mittels Patenschaften oder einer Spende unterstützen.
Spenden können auf folgendes Spendenkonto überwiesen werden. Vermerk: Glücksschweinchen
ein Leben in Freiheit und Glück
Jeder Franken ist herzlich willkommen und wird zu 100% für die Pensions- und Pflegekosten der drei eingesetzt.
Bei Interesse einer Vollpatenschaft (Fr. 170.- / mtl.) oder einer Teilpatenschaft (ab Fr. 20.- / mtl.) nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf - minder.karin@bluewin.ch
Herzlichst - Karin Minder / folge mir auch auf
Babe, Nahla Mandy & Bruce - Umzug in die Freiheit nach Wallis Saxon / 5.12.2020
Harmonisches Miteinander im Wallis Saxon / 31.01.2021
Babe, Nahla Mandy & Bruce - Emotionen pur im neuen zuhause / 5.12.2020
Morgenstimmung und spielen im freien / Wallis Saxon Februar 2021
Sam & J‘adore - Umzug ins Wallis Saxon zu Babe, Mandy & Bruce / 23.01.2021
Sam & J‘adore - Besuch bei meinen 2 Buben in Ipsach / 26.12.2020

Hilfe ist sehr willkommen!

In dieser Phase des Beobachtens, Streichelns und Fütterns wurde der Kontakt aufrechterhalten und die Bindung zu ihnen wurde stärker und stärker.
Ich wünsche mir sehr, dass ich mit meiner Geschichte viele Menschen erreiche und sie inspirieren kann, ihre Lebensgewohnheiten zu überdenken und sich für ein besseres Leben für diese Tiere einsetzen. Das Leid und Elend dieser bedauernswerten Geschöpfe aus der Nutztierhaltung geht uns alle an!
In der Enge kommt es zu Rangkämpfen und vor Lange- weile beissen sich die Tiere gegenseitig in die Ohren und in die Ringelschwänze. Darum werden in den konventionellen Mastbetrieben den Schweinchen nach der Geburt sehr oft ihre Ringel- schwänze kupiert und die männlichen Schweinchen werden zusätzlich noch kastriert und oft werden ihnen auch die Eckzähne herausgebrochen und das alles ohne Vollnarkose. Die unglaublichen Schmerzen, die diese bedauerns- werten Geschöpfe bei dieser unmenschlichen Prozedur erleiden müssen, können wir nur erahnen.
Als ich am darauffolgenden Morgen aufgewacht bin, musste ich erst einmal meinen Traum verarbeiten. Mmmh?- was wahr da jetzt geschehen mit mir?

Mein Vertrauen war gross!

Das Geld für die Rettung von Babe war in kürzester Zeit zusammen und ich wusste, jetzt steht mir nichts mehr im Wege, ausser eine gute und schnelle Lösung zu finden. Es war eine intensive Zeit, die nicht zu unterschätzen war. Alle Gnaden und Lebenshöfe, die ich für einen Platz anfragte, waren leider besetzt. Zum Teil funktionierte es aber auch nicht, weil die Vorbereitungsphase betreffend Planung, Transport, Infrastruktur wie Unterkunft, integration etc. für Babe kurzfristig nicht umsetzbar war. Ich musste viele nein`s einstecken, aber ich wurde durch meine Impulse immer weiter nach vorne getrieben.
Denn nicht umsonst ist Babe in meinen Traum erschienen. In dieser intensiven Zeit des Abklärens und auch an Ort und Stelle zu sein, mein eigenes Bild zu machen von Bauernhöfen, die umsteigen wollten auf Lebenshöfe war für mich eine spannende und lehrreiche Zeit. Menschen und Tierschützer boten Ihre Hilfe an und so entstand ein spannender Austausch und das gleiche Ziel - Babe zu retten.
2.Tag - Besuch im Mastbetrieb / 15.11.2020
Sam & J‘adore - im Gnadenhof bei Ipsach / 26.12.2020
Sam & J‘adore - Der letzte Tag im Mastbetrieb / 18.12.2020

Tiere

bringen

uns

Menschen

so

viel

LIEBE

und

auch

sie

haben

ein

Recht

auf

Leben

und Unversehrtheit!

Im Facebook startete ich bei meinen Freunden einen Hilferuf. Schon immer habe ich viel und gerne fotografiert und mit meinen Bildern und Filmchen und den zusätzlichen Informationen stiess meine Geschichte schnell einmal auf grosses Interesse.
So kam es dann auch, dass ich diese weitere Chance erhalten habe und ich alles daransetzte Babe zu retten. Jetzt heisst es handeln, schnellstmöglich zu Geld kommen und die Rettung von Babe umzusetzen.
Abschliessend ist es mir sehr wichtig, mich bei all den Menschen zu bedanken, die mich bei der Ret- tung der Schweinchen unterstützt und mir bei der Suche nach geeigneten Lebensplätzen und bei der finanzierung geholfen haben.

HERZLICHEN DANK!

Karin Minder

Auch möchte ich mich beim Landwirt bedanken der mir jeweils erlaubte, die Schweinchen bei Ihm auf dem Betrieb zu Besuchen und dass ich sie letztendlich herauskaufen durfte.
IBAN CH48 0077 8218 6827 4200 1 Karin Minder/ EG Tierrettung Kantonsstrasse 122 CH-6048 Horw
IBAN CH34 0839 0035 6594 1010 9 Einzahlungsschein mit QR-Code
Stiftung für Nutztiere Hauptseestrasse 115 6315 Morgarten / ZG
HAPPY  MUHDAY
NEWS 1 / 5 Ein neues und benutzerfreundliches Webseiten-Design für die Domain stifnu-tiere.ch wurde heute, 29.12.2024 online geschaltet. Dezember 2024
NEWS 5 / 5 Die Stiftung übernimmt per 1.12.2025 14 Skudde Schafe aus privater Haltung. November 2025
NEWS 4 / 5 Das neue und benutzerfreundliche Webseiten-Design für die Domain stifnu.ch wurde am 26.11.2025 online geschaltet. November 2025
NEWS 3 / 5 Stiftungsbeiträge werden ab sofort nicht mehr auf Facebook und Instagram publiziert! (unsere Konten wurden mehrfach gehackt) Dezember 2024
NEWS 2 / 5 alle Seiten der Domain stifnu.ch werden vorraus- sichtlich gegen Ende des 4. Quartal 2025 auf das neue Webseiten-Design umgestellt. Dezember 2024
Projekt-Glücksschweinchen
Spendenkonto:

Spendenvermerk:

Glücksschweinchen

2025 | STIFNU.CH 

Aus einem ganz normalen Alltag

entwickelte sich eine unglaublich schöne,

aber gleichzeitig auch sehr traurige

Geschichte die mit 6 geretteten Schwein-

chen mit den Namen Babe, Nahla, Mandy,

Bruce, Sam und J`adore endete.

Ich heisse Karin Minder und ich komme aus dem Kanton Luzern minder.karin@bluewin.ch

Es war einmal ein Schweinchen

mit Namen Babe

Ich wünsche mir sehr, dass ich mit meiner Geschichte viele Menschen erreiche und sie inspirieren kann, ihre Lebensge- wohnheiten zu überdenken und sich für ein besseres Leben für diese Tiere einsetzen. Das Leid und Elend dieser bedauernswerten Geschöpfe aus der Nutztierhaltung geht uns alle an!

Ich möchte für die Menschen durch meine

Geschichte mit den 6 geretteten Schwein-

chen ein Wegweiser sein. Aufzeigen, dass

es mehr gibt als wir erahnen.

Schon während meiner Kindheit hatte ich

grosse Hochachtung gegenüber allen

Tieren. Der Wald und die Tiere zogen mich

immer wieder magisch an sich. Ich erlebte

das Göttliche in jedem Strauch, in jedem

Baum und in jedem Tier. Ich fühlte mich

geborgen und verstanden und erkannte

schnell einmal, dass Tiere nicht nur Tiere

sind, sondern der göttliche Funke in ihnen

erstrahlte. Sie schenken Heilung, Freude

und vieles darüber hinaus.

An diesem Tag erkannte ich schnell, dass

die Schweinchen mehr als nur

Schweinchen sind. Ich konnte mich

stundenlang mit ihnen verweilen und es

gab keinen Zeitbegriff dafür. Es entstand

eine Einheit und es wurde mir bewusst,

dass mein tiefstes Inneres mit den Tieren

und der Natur ins unendliche ging.

Schöpferkraft! Also folgte ich meinen

Impulsen, ohne gross zu hinterfragen und

Vertraute meiner Führung.

Richtig stellen was falsch ist!

An einem ganz normalen Alltag

geschehen, besuchte ich Mitte Jahr 2020

geschäftlich im Kanton Luzern einen

Bauernhof. Der Bauer, den ich kenne, führt

schon länger einen Mastbetrieb. Genau an

diesem Tag X passierte etwas unglaublich

Schönes.

An diesem Tag war ein Schweinchen

außerhalb des Stalles zu sehen und ich

wurde hellhörig. Da ich Tiere über alles

Liebe und schätze, zog es mich magisch

zu diesem Schweinchen hin!

Ohne gross zu überlegen steuerte ich auf

den Bauer zu und fragte ihn, was mit

diesem Schweinchen geschieht?

Seine Antwort: Es wird geschlachtet! Ich

war geschockt und gleichermassen sehr

traurig über diese aus meiner Sicht

herzlose Antwort. Ohne gross zu überle-

gen, handelte ich sofort aus einem Impuls

heraus und setzte alles in Bewegung,

dieses Schweinchen zu Retten um ihm

dieses schreckliche Schicksal zu ersparen.

Und so begann meine Geschichte….

Also ergriff ich diese großartige Chance

und nutzte sie. Es war eine einmalige

Erfahrung und es gab ein Happy End für

dieses kleine, empfindsame und dem

Menschen hilflos ausgelieferte Lebewe-

sen, und zugleich war es auch der Anfang

von etwas noch viel grösserem.

Magisch zog es mich immer wieder in den

Mastbetrieb, ich hatte die Erlaubnis dazu

die Schweinchen zu besuchen. Ich wusste,

wie intelligent diese Tiere sind und

deshalb sehr traurig über ihre Kurze

Daseins Phase.

Kein Stroh, harter Boden, keine Liebe,

keine Aufmerksamkeit, keine frische Luft,

kein Tageslicht - rein gar nix. Ein schreck-

licher Gedanke für mich, denn alles

funktionierte automatisch. Das Futter war

maschinell gesteuert und blitzschnell

schossen die Schweinchen drauflos. Die

Schweinchen sehen nie das Sonnenlicht,

liegen nie im Stroh und laufen auf

Spaltböden.

Sie erhalten keine Liebe, keine Zuwen-

dung. Es riecht streng nach Ammoniak

wegen der Exkremente, die von den

Spaltböden in das darunterliegende Gülle-

becken fliessen.

Die Geschichte von Babe, Nahla,

Mandy, Bruce, J‘adore und Sam.

In der Enge kommt es zu Rangkämpfen

und vor Langeweile beissen sich die Tiere

gegenseitig in die Ohren und in die

Ringelschwänze.

Darum werden in den konventionellen

Mastbetrieben den Schweinchen nach der

Geburt sehr oft ihre Ringelschwänze ku-

piert und die männlichen Schweinchen

werden zusätzlich noch kastriert und oft

werden ihnen auch die Eckzähne heraus-

gebrochen und das alles ohne Vollnar-

kose.

Die unglaublichen Schmerzen, die diese

bedauernswerten Geschöpfe bei dieser

unmenschlichen Prozedur erleiden

müssen, können wir nur erahnen.

Diese schlimme Situation stimmte mich

noch trauriger und es zeigt auf, welche

Absicht dahintersteckt!

Aus Babykörperchen schnell ein rentables

Schweinewesen mit optimalem Fleischan-

teil hochzüchten, ohne dabei auf die Ge-

sundheit der Tiere Rücksicht zu nehmen.

Unter der schnellen Gewichtszunahme lei-

den die Tiere enorm. Sowohl ihre Organe

als auch ihr gesamter Bewegungsapparat

sind überfordert mit dieser unnatürlichen

und tierquälerischen Mastaufzucht.

Dabei sind Schweinewesen liebenswerte,

lebenslustige und reinliche Tiere. Sie

brauchen ihr Stroh zum Schlafen und

einen strukturierten Bereich, wo sie ihre

Verrichtungen erledigen können, denn sie

würden nie ihren Schlaf und Essensplatz

beschmutzen. Auch sind sie sehr intelli-

gent, vergleichbar mit höheren Primaten

und auch uns Menschen bis zum 3.

Lebensjahr ebenbürtig und gleichgestellt.

Vielleicht hört sich das jetzt unglaublich

an, aber alles, was ich hier niederschreibe,

entspricht der Wahrheit, so habe ich es

erlebt und empfunden. Ich bin fest davon

überzeugt, dass Babe mit mir im Traum

Kontakt aufgenommen hat und mich

weinend anflehte, - bitte rette mich!

In dieser Phase des Beobachtens,

Streichelns und Fütterns wurde der

Kontakt aufrechterhalten und die Bindung

zu ihnen wurde stärker und stärker.

Babe war seit Anfang an ein Lieblings-

schweinchen von mir, sie mit ihrem

hübschen schwarzen Schnäuzchen. Wie

gerne hätte ich dieses weitere Schwein-

chen gerettet, aber wie? Ich wusste, dass

es nicht einfach werden würde, einen

erneuten Lebensplatz zu finden.

Instinktive wusste ich, dass dies eine

tiefere Bedeutung hatte und steuerte,

ohne gross zu überlegen am gleichen Tag

noch auf den Bauer zu. Immer und immer

wieder sagte ich, ich habe ein Lieblings-

schweinchen, doch der Bauer reagierte

nicht gross auf meine Aussage, aber ich

wusste, dass ich genau dieses Schwein-

chen retten wollte!

Als ich am darauffolgenden Morgen auf-

gewacht bin, musste ich erst einmal

meinen Traum verarbeiten. Mmmh? was

wahr da jetzt geschehen mit mir?

Im Facebook startete ich bei meinen

Freunden einen Hilferuf. Schon immer

habe ich viel und gerne fotografiert und

mit meinen Bildern und Filmchen und den

zusätzlichen Informationen stiess meine

Geschichte schnell einmal auf grosses

Interesse.

So kam es dann auch, dass ich diese

weitere Chance erhalten habe und ich

alles daransetzte Babe zu retten. Jetzt

heisst es handeln, schnellstmöglich zu

Geld kommen und die Rettung von Babe

umzusetzen.

Das Geld für die Rettung von Babe war in

kürzester Zeit zusammen und ich wusste,

jetzt steht mir nichts mehr im Wege,

ausser eine gute und schnelle Lösung zu

finden. Es war eine intensive Zeit, die

nicht zu unterschätzen war. Alle Gnaden

und Lebenshöfe, die ich für einen Platz

anfragte, waren leider besetzt. Zum Teil

funktionierte es aber auch nicht, weil die

Vorbereitungsphase betreffend Planung,

Transport, Infrastruktur wie Unterkunft,

integration etc. für Babe kurzfristig nicht

umsetzbar war. Ich musste viele nein`s

einstecken, aber ich wurde durch meine

Impulse immer weiter nach vorne

getrieben.

Mein Vertrauen war gross!

Denn nicht umsonst ist Babe in meinen

Traum erschienen. In dieser intensiven

Zeit des Abklärens und auch an Ort und

Stelle zu sein, mein eigenes Bild zu

machen von Bauernhöfen, die umsteigen

wollten auf Lebenshöfe war für mich eine

spannende und lehrreiche Zeit. Menschen

und Tierschützer boten Ihre Hilfe an und

so entstand ein spannender Austausch

und das gleiche Ziel - Babe zu retten.

In der Zwischenzeit besuchte ich natürlich

weiterhin die Schweinchen, streichelte sie,

sprach mit Ihnen und das Band zwischen

ihnen und mir wurde immer stärker. Ein

zweites Schweinchen in der Box machte

sich bemerkbar und sie bekam den

Namen Nahla, sie war sanftmütig und ein

wundervolles Wesen. Ich konnte die Liebe

und Güte all dieser liebenswerten

Schweinchen gut wahrnehmen, sie wahren

aufgeweckt und sie erfreuten sich immer

und immer wieder mich zu sehen.

Ich bin überzeugt davon, dass die

Schweinchen sehr wohl wussten, dass ich

ihre Retterin bin. Eines Morgens, als ich

wieder im Stall wahr und alle Schweinchen

begrüßte, drängte sich ein Weibchen nach

vorne. Sie viel mir sofort auf und ich

streichelte sie an ihrem süssen

Rüsselchen und sogleich machte sie einen

Freudengrunz.

In diesem Moment spürte ich, wie vom

Himmel eine Art Feenstaub auf mich

rieselte, ja ich kann es nicht anders

beschreiben und als dieser Staubglitzer in

meinem Kopf war, war auch zugleich der

Name Mandy in meinen Gedanken.

Mmmh… dachte ich so vor mich hin und

beobachtete Mandy. Sie wusste ganz

genau, dass ich ihr helfen werde, und das

zeigte mir erneut auf, wie

außergewöhnlich intelligent sie sind, und

es war mir bewusst, dass sie mittels

Telepathie mit mir kommunizierte, um

alles daran zu setzen, gerettet zu werden.

Kurz nach meinem Aufruf auf Facebook

meldete sich eine Frau bei mir, die auf

meine Geschichte über die Schweinchen

aufmerksam wurde. Sie bot mir Ihre Hilfe

an, denn ihre Gefühle zu Nahla wahren

tief. Ja, und so wurde ein weiteres

Schweinchen herausgekauft, weil wir uns

sagten, Babe muss nicht alleine gehen, sie

soll ein G‘spändli erhalten.

Nicht lange darauf wurde auch Bruce

gerettet. Er war eher schwerfällig, hatte

grosse Mühe aufzustehen und wahr eher

im Hintergrund zu sehen. Ich war

überzeugt, er hatte Schmerzen in seinen

kleinen Beinchen. Bruce ist ein

liebenswertes Schweinchen und würde nie

einer Fliege etwas zuleide tun.

Er ist echt goldig.

In der Zwischenzeit wurde ich auch fündig

Gott sei Dank! Für die vier geretteten

Schweinchen habe ich einen wunderschö-

nen Lebensplatz auf dem

Refuge LaBouche qui rit in Saxon Kt.

Wallis gefunden.

Doch für 8 Schweinchen in der Auf-

zuchtbox gab es keine Hoffnung!

Meine Trauer war sehr gross und für mich

war es sehr wichtig, die Schweinchen die

nicht das Glück hatten gerettet zu werden

nicht im Stich zu lassen. Ich war immer

bei ihnen als ich erfahren habe, dass Sie

schon bald mit dem Transporter abgeholt

und zur Schlachtung gebracht werden.

Wie oft weinte ich, wie oft entschuldigte

ich mich bei Ihnen, all das Leid, was ihnen

angetan wird. Alle hofften, dass ich sie

doch noch Retten werde, doch leider

konnte ich das nicht.

Jedes einzelne Schweinchen streichelte

ich und ich bedankte mich für diese

wundervolle und doch so traurige wie

auch schöne Zeit mit Ihnen. Ich werde das

nie vergessen, denn mir wurde eine Welt

eröffnet, die unglaublich schön und wert-

voll ist, und doch werden die Schweinchen

immer noch mit Füssen getreten.

Die letzten acht Schweinchen werden in

der kommenden Nacht zum Schlachter

gebracht. Ich habe alle bis zum Schluss

nicht alleine gelassen und ich habe ihnen

Mut zu gesprochen, ihnen Äpfel und

Möhren mitgebracht, obwohl es mir das

Herz zerriss, sehen zu müssen, wie traurig

sie sind und mit ihrem tragischen

Schicksal vor Augen.

Sie reagierten auf alle Laute, Stimmen

und Geräusche wie z. B. wenn sie den

Bauer sprechen hörten oder aber ein

Lastwagen in ihrer Nähe parkierte, dann

standen sie wie angewurzelt und

versteinert in ihren Boxen, die Ohren nach

oben gespitzt und voller Angst. Ganz

anders verhielten sie sich, wenn sie mich

in den Stall kommen sahen. Wenn ich

mich zu ihnen gesellte und ihnen sagte:

Es ist alles gut, ich bin jetzt bei euch, dann

beruhigten und entspannten sie sich.

Sprichwörtlich in letzter Minute konnte

ich doch noch zwei weitere Schweinchen

retten. Die Auswahl viel mir nicht leicht,

weil alle einzigartig waren und ich weinte

erneut.

Die Schweinchen, die ich nicht retten

konnte, wussten wohl, dass sie nicht

mehr lange Leben würden, so meine

Erfahrung in diesen 7 Monaten.

Sam und J`adore sind eine Einheit. Der

eine kann nicht ohne den anderen.

Ich liebe diese zwei süssen Buben so

sehr und jedes Mal, wenn ich sie in ihrem

neuen Zuhause im Wallis besuche,

erkennen mich alle 6 Schweinchen sofort

und überhäufen mich mit Liebkosungen

und ich bin einfach nur dankbar dafür.

Ich habe in dieser Zeit viel geweint und

jedes Mal berührte es mich tiefer. Ich bin

dankbar dafür, dass die Schweinchen mir

diesen unglaublich tiefen Zugang zu

ihnen ermöglichten. Ich hoffe, dass noch

viele Menschen das Schicksal dieser

Tiere berührt und ich hoffe auf eine

bessere Zeit für unsere Tiergeschwister.

Ihr könnt euch nicht vorstellen, was hinter

dem Geschehen alles zu sehen ist! All die

Menschen, die das Tierleid verursachen,

können dieses Geschehen nicht mehr

rückgängig machen.

Wir alle haben die Möglichkeit, jeden Tag

neu anzufangen und uns auf einem

andern, besseren Weg zu bewegen.

Gebt Euch selbst die Chance mitzuhelfen,

dieses unsägliche Tierleid zu beenden.

Tiere bringen uns Menschen so viel LIEBE

und auch sie haben ein Recht auf Leben

und Unversehrtheit!

Babe, Nahla, Mandy, Bruce, J‘adore und

Sam geniessen heute ein glückliches und

behütetes Leben.

Abschliessend ist es mir sehr wichtig,

mich bei all den Menschen zu bedanken,

die mich bei der Rettung der Schwein-

chen unterstützt und mir bei der Suche

nach geeigneten Lebensplätzen und bei

der finanzierung geholfen haben.

HERZLICHEN DANK!

Karin Minder

2.Tag - 15.11.2020

Besuch im Mastbetrieb

Babe, Nahla Mandy & Bruce - Umzug in

die Freiheit nach Wallis Saxon / 5.12.2020

Babe, Nahla Mandy & Bruce - Emotionen

pur im neuen zuhause / 5.12.2020

Sam & J‘adore - Der letzte Tag im

Mastbetrieb / 18.12.2020

Sam & J‘adore - 26.12.2020

im Gnadenhof bei Ipsach

Sam & J‘adore - Besuch bei meinen

2 Buben in Ipsach / 26.12.2020

Sam & J‘adore - Umzug ins Wallis Saxon

zu Babe, Mandy & Bruce / 23.01.2021

Harmonisches Miteinander im

Wallis Saxon / 31.01.2021

Morgenstimmung und spielen im freien

Wallis Saxon Februar 2021

Für Sam, Babe und Mandy suche ich

noch Menschen, die mich bei der

Finanzierung mittels Patenschaften oder

einer Spende unterstützen.

Hilfe ist sehr willkommen!

Spenden können auf das unten aufge-

führte Spendenkonto oder via QR-Code

überwiesen werden.

Jeder Franken ist herzlich willkommen

und wird zu 100% für die Pensions- und

Pflegekosten der drei eingesetzt.

ein Leben in Freiheit und Glück

Herzlichst

Karin Minder

StifNu - Stiftung für Nutztiere

Bei Interesse einer Vollpatenschaft

(Fr. 170.- / mtl.) oder Teilpatenschaft

(ab Fr. 20.- / mtl.) nehmen Sie bitte mit

mir Kontakt auf.

Auch möchte ich mich beim Landwirt

bedanken der mir jeweils erlaubte, die

Schweinchen bei Ihm auf dem Betrieb zu

Besuchen und dass ich sie letztendlich

herauskaufen durfte.

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Karin Minder/ EG Tierrettung Kantonsstrasse 122 CH-6048 Horw
Stiftung für Nutztiere

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